George Balanchine: Episodes

Ballett am Rhein EPISODES GEORGE BALANCHINE MUSIK Sinfonie op. 21, Fünf Stücke op. 10, Konzert op. 24 und Variationen op. 30 von Anton Webern sowie Fuga (2. Ricercata) a 6 voci aus “Das Musikalische Opfer” BWV 1079/5 von Johann Sebastian Bach für Orchester bearbeitet von Anton Webern CHOREOGRAPHIE George Balanchine © The George Balanchine Trust MUSIKALISCHE LEITUNG Christoph Altstaedt LICHT Franz-Xaver Schaffer EINSTUDIERUNG Patricia Neary & Peter Frame (Taylor-Solo) SINFONIE OP. 21 Louisa Rachedi – Alexandre Simões Ann-Kathrin Adam – Philip Handschin Doris Becker – Alban Pinet Nathalie Guth – Filipe Frederico FÜNF STÜCKE OP. 10 Nicole Morel – Paul Calderone KONZERT OP. 24 So-Yeon Kim – Andriy Boyetskyy Wun Sze Chan, Sabrina Delafield, Mariana Dias, Carolina Francisco Sorg VARIATIONEN OP. 30 Jackson Carroll FUGA Claudine Schoch – Marcos Menha Sachika Abe, Ann-Kathrin Adam, Wun Sze Chan, Sabrina Delafield, Mariana Dias, Feline van Dijken, Carolina Francisco Sorg, Nathalie Guth, Alexandra Inculet, Anne Marchand, Aryanne Raymundo, Elisabeta Stanculescu, Anna Tsybina, Irene Vaqueiro Duisburger Philharmoniker PREMIERE 17. Januar 2014, Theater Duisburg im Rahmen des Ballettabends b.18

Durch Igor Strawinsky lernte George Balanchine die Werke Anton Weberns kennen und konnte sich fortan ihrer Faszinationskraft nicht mehr entziehen: “Als ich sie zum ersten Mal hörte, erschien sie mir wie Mozart und Strawinsky – Musik, zu der man tanzen kann, da sie dem Geist die Freiheit lässt, den Tanz zu sehen”, äußerte er sich emphatisch. Zu Orchestermusik Weberns entstanden 1959 für das New Yorker City Ballet Balanchines “Episodes” – eine Choreographie, in der jede Bewegung wie in ihre kleinsten Bestandteile zerlegt erscheint und doch nie ihr Eingebundensein in ein großes Ganzes verliert. In der Einstudierung von Patricia Neary setzt das Ballett am Rhein mit “Episodes” seine Auseinandersetzung mit George Balanchine fort und präsentiert nicht nur eines der bedeutendsten Ballette des 20. Jahrhunderts, sondern auch eines der für die Entwicklung des Tanzes zukunftsweisendsten Werke des Neoklassikers. Martin Schläpfer ist es gelungen, für die Neueinstudierung auch die seit der Uraufführung kaum mehr gezeigte Taylor-Variation in die Choreographie zurückzuholen. Peter Frame, für den Taylor 1986 das Solo rekonstruierte, ist für die Einstudierung verantwortlich. Video: Ralph Goertz © Ballett am Rhein

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